Samstag, 17. Juni 2017

Saturday Sentence #8 - Palast aus Staub und Sand



Saturday Sentence #8

„Palast aus Staub und Sand“ von Haroon Gordon

Grafik Lesefee


Der letzte Post unter diesem Motto ist eine Weile her. Es wird also Zeit, euch mal wieder den Satz aus einem Buch zu zeigen, was gerade auf der  Lehne meines Lesesessels Platz genommen hat.

Entwickelt hat diese Idee (schon vor einiger Zeit) die liebe Lesefee vom gleichnamigen Blog.

Hier sind die Regeln für diese tolle Aktion:


Nimm deine aktuelle Lektüre

Schlage Seite 158 auf, finde Satz 10 und teile uns mit, wie dein „Saturday Sentence“ lautet.




Bei seiner ersten Lesung in Frankfurt war ich dabei und durfte von Anfang an beobachten, wie das Buch bei Bloggern und Lesern angekommen ist. Außerdem konnte ich diesen Autor sehr früh schon kennenlernen und fand seine Art, die Geschichte zu erzählen, gleich sehr interessant. Beim Bücher- und Blubberstammtisch in Stuttgart, war Haroon Gordon auch schon zu Gast und wird es höchstwahrscheinlich bald wieder sein. Ich freue mich schon sehr darauf, ihn dort wieder zu sehen und euch vielleicht Fotos und Eindrücke mitzubringen.

Haroon Gordon ist 1969 geboren und hat nach eigener Aussage nicht den geraden Weg hinein in die Bücherwelt gewählt:


„Mein Weg zur Literatur ist ganz und gar nicht stringent. Häufig lese ich von Menschen, die schon als Kind geschrieben haben, als Jugendliche wussten, dass sie Bücher schreiben wollten und als junge Erwachsene schon ein ansehnliches Portfolio vorzuweisen hatten. Meine Reise zur Literatur ist dagegen eher ein holpriger Weg über Zufälliges, Punktuelles, angetrieben durch Neugierde und dem Drang, dabei allerlei verschiedene, kreative Ausdrucksweisen kennenzulernen.“
Haroon Gordon über seinen Weg zur Literatur



Cover & Klappentext: Hockebooks

Palast aus Staub und Sand

Eines Abends ist er einfach da. Baptiste, der scheue, junge Mann, von dem niemand in der verschlafenen Ortschaft in der Provence weiß, woher er gekommen ist. Und er scheint dort sein Glück zu finden, bis Jahrzehnte später seine verschwiegene Vergangenheit aufersteht. Mit aller Macht ziehen ihn die Erlebnisse vergangener Tage wieder in ihren Bann, und mit ihnen die Erinnerungen an Abda, das längst vergessene Frauengefängnis in der algerischen Wüste, in dem eine ungewöhnliche, tiefe Freundschaft, aber auch sein dunkelstes Geheimnis begraben liegen. Eines, das in einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit immer weiter an die Oberfläche drängt …

 


Erschienen ist das Buch im Verlag HOCKEBOOKS, der von Roman Hocke gegründet wurde. Roman Hocke ist ein Literaturagent, der u. A. auch Sebastian Fitzek zu großen Erfolgen verholfen hat.

Wie ihr wisst, ist dieser Post keine Rezension. Dafür wäre es zu früh. Aber dazu wird sicher noch ein Beitrag auf diesem Blog kommen. In meinem Notizblock finden sich jedenfalls schon sehr viele Dinge, die nur darauf warten, in eine Rezi verwandelt zu werden.

Kommen wir zurück zum „Saturday Sentence“ …

Ich habe auf Seite 158 folgenden zehnten Satz zum heutigen Samstag entdeckt:


„Zunächst hatte er Probleme, sich zu orientieren.“


Gemeint ist hier Baptiste. Wobei er sich hier nicht orientieren konnte, was ihn für Eindrücke, Erlebnisse und Prüfungen erwarten, das könnt ihr und auch ich noch erfahren. Man muss nur zu dem Buch greifen und sich in eine Welt entführen lassen, die auch für mich etwas ganz anderes und neues ist. Etwas, was ich noch nicht auf der Lehne meines Sessels hatte. Ich freue mich sehr aufs Weiterlesen und werde genau das auch tun, sobald ich diesen Post online gestellt habe.

Falls ihr bei dieser Aktion auch mitmacht oder es schon getan habt, dann postet euren Link gern mal ebenfalls in die Kommentare. Es würde mich natürlich sehr interessieren, welcher Satz euren Samstag ziert.

Ich wünsche euch nun ganz viel Spaß und Zeit zum Lesen, ein tolles Restwochenende und einen schönen Start in die neue Woche, sobald es dann soweit ist.




Video von Katha (Welt in Buchstaben)



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