Sonntag, 18. Juni 2017

Mark Roderick - Post Mortem (Tränen aus Blut) *Rezension*



Post Mortem – Tränen aus Blut
Mark Roderick

Ein literarischer Ritt durch die Tiefen der menschlichen Seele


Gelesen: Juni 2017

Allgemeines

Verlag: Fischer Verlag
Erscheinungsdatum: 25.02.2016
Format: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-596-03142-9
Seiten: 512
Preis: 12,00 € (in Deutschland)
Erhalt: selbst gekauft



Cover & Klappentext: FISCHER


Klappentext:

Ein Blick in die Hölle…
Eine Familie verschwindet spurlos. Ein Mann stirbt durch zwei Schüsse. Er war Reporter, einer großen Sache auf der Spur. Kurz vor seinem Tod sendet er noch zwei Nachrichten: eine an seinen Bruder Avram Kuyper, einen skrupellosen Profi-Killer, und eine an Emilia Ness, eine unbestechliche Interpol-Agentin. Avram soll ihn und seine Familie rächen, Emilia den Fall vor Gericht bringen. Beide sehen das Horror-Video, das ihnen jemand zuspielt. Beide blicken direkt in den Schlund der Hölle. Wer ist diese Bestie, die kein Gewissen und keine Grenzen kennt? Können Avram und Emilia ihn gemeinsam zu Fall bringen?


Er Serienkiller – Sie Interpol Agentin und am Ende steht die Hölle

Samstag, 17. Juni 2017

Saturday Sentence #8 - Palast aus Staub und Sand



Saturday Sentence #8

„Palast aus Staub und Sand“ von Haroon Gordon

Grafik Lesefee


Der letzte Post unter diesem Motto ist eine Weile her. Es wird also Zeit, euch mal wieder den Satz aus einem Buch zu zeigen, was gerade auf der  Lehne meines Lesesessels Platz genommen hat.

Entwickelt hat diese Idee (schon vor einiger Zeit) die liebe Lesefee vom gleichnamigen Blog.

Hier sind die Regeln für diese tolle Aktion:


Nimm deine aktuelle Lektüre

Schlage Seite 158 auf, finde Satz 10 und teile uns mit, wie dein „Saturday Sentence“ lautet.




Bei seiner ersten Lesung in Frankfurt war ich dabei und durfte von Anfang an beobachten, wie das Buch bei Bloggern und Lesern angekommen ist. Außerdem konnte ich diesen Autor sehr früh schon kennenlernen und fand seine Art, die Geschichte zu erzählen, gleich sehr interessant. Beim Bücher- und Blubberstammtisch in Stuttgart, war Haroon Gordon auch schon zu Gast und wird es höchstwahrscheinlich bald wieder sein. Ich freue mich schon sehr darauf, ihn dort wieder zu sehen und euch vielleicht Fotos und Eindrücke mitzubringen.

Haroon Gordon ist 1969 geboren und hat nach eigener Aussage nicht den geraden Weg hinein in die Bücherwelt gewählt:


„Mein Weg zur Literatur ist ganz und gar nicht stringent. Häufig lese ich von Menschen, die schon als Kind geschrieben haben, als Jugendliche wussten, dass sie Bücher schreiben wollten und als junge Erwachsene schon ein ansehnliches Portfolio vorzuweisen hatten. Meine Reise zur Literatur ist dagegen eher ein holpriger Weg über Zufälliges, Punktuelles, angetrieben durch Neugierde und dem Drang, dabei allerlei verschiedene, kreative Ausdrucksweisen kennenzulernen.“
Haroon Gordon über seinen Weg zur Literatur



Cover & Klappentext: Hockebooks

Palast aus Staub und Sand

Eines Abends ist er einfach da. Baptiste, der scheue, junge Mann, von dem niemand in der verschlafenen Ortschaft in der Provence weiß, woher er gekommen ist. Und er scheint dort sein Glück zu finden, bis Jahrzehnte später seine verschwiegene Vergangenheit aufersteht. Mit aller Macht ziehen ihn die Erlebnisse vergangener Tage wieder in ihren Bann, und mit ihnen die Erinnerungen an Abda, das längst vergessene Frauengefängnis in der algerischen Wüste, in dem eine ungewöhnliche, tiefe Freundschaft, aber auch sein dunkelstes Geheimnis begraben liegen. Eines, das in einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit immer weiter an die Oberfläche drängt …

 

Donnerstag, 25. Mai 2017

Luis Sellano - Portugiesisches Erbe *Rezension + Interview*



Portugiesische Rache
Luis Sellano

„Viel Freude und Spannung in den Straßen Lissabons“


Gelesen: Mai 2017

Allgemeines

Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 09.05.2017
Format: Klappenbroschur
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-453-41945-2
Seiten: 352
Preis: 14,99 € (in Deutschland)



Foto & Klappentext: Heyne-Verlag


Klappentext:

Nach gefährlichen Abenteuern in Lissabon hat der Expolizist Henrik Falkner sich in die Stadt am Tejo verliebt. Henrik übernimmt das Antiquariat seines Onkels Martin – und damit auch dessen Vermächtnis. Denn Martin hat nicht nur Kuriositäten aller Art, sondern auch Artefakte gesammelt, die in Zusammenhang mit ungelösten Verbrechen stehen. Als ein Mann in der Bar Esquina erstochen wird, ahnt Henrik, dass er in den nächsten Fall geraten ist. Zusammen mit der temperamentvollen Polizistin Helena begibt er sich auf die Spuren des Mörders. Doch dann wird Helenas Tochter entführt … Es beginnt eine Jagd durch die Gassen von Lissabon.

Ein Bestseller kommt selten allein

Montag, 1. Mai 2017

Montagsfrage #9 Listen über Listen



Montagsfrage #9

Thema …. Listen über Listen 

Grafik Buchfresserchen


Wer heute einen Blick auf den Kalender wirft, stellt fest … es ist Mai. Er oder sie stellt aber auch fest … es ist Montag! Die perfekte Motivation für eine MONTAGSFRAGE und natürlich für die passende Antwort darauf.

Kennt ihr schon den Blog vom Buchfresserchen?
Nein?
Dann wird es aber dringend Zeit, dass ihr ihn kennenlernt. Nicht nur, weil sie tolle Fragen stellt, die den Start in die Woche etwas versüßen. Es lohnt sich auch so, immer mal wieder bei Svenja vorbeizuschauen.

Aber kommen wir zum Grund, warum dieser Beitrag heute online geht.

Die Montagsfrage beschäftigt sich heute mit Etwas völlig unpolitischem, etwas, was uns alle in irgendeiner Form betrifft, etwas was unser Leseverhalten durchaus beeinflussen kann! Ok ... das ist jetzt sehr übertrieben angekündigt, aber wir sehen sie ja trotzdem immer mal vor uns. Nicht nur beim Lesen. Aber führen wir selbst welche? Sind sie wichtig für uns? Brauchen wir sie?
Die Rede ist heute von LESELISTEN!!
 
Die heutige Montagsfrage lautet


Führst du Leselisten? (egal welcher Art)
Wenn ja – Warum?
Wenn nein – warum nicht?


Samstag, 22. April 2017

Saturday Sentence #7 - Emma, der Faun und das vergessene Buch



Saturday Sentence #7

„Emma, der Faun und das vergessene Buch“ von Mechthild Gläser


Grafik Lesefee

Es sind wieder einige Wochen ins Land gegangen, als der letzte SATURDAY SENTENCE POST bei mir online kam. Aber heute ist es mal wieder an der Zeit, euch davon zu erzählen, welches Buch mich gerade begleitet und welcher Satz meinen Samstag ziert.

Entwickelt hat diese Idee (schon vor einiger Zeit) die liebe Lesefee vom gleichnamigen Blog.

Hier sind die Regeln für diese tolle Aktion:


Nimm deine aktuelle Lektüre

Schlage Seite 158 auf, finde Satz 10 und teile uns mit, wie dein „Saturday Sentence“ lautet.




Es ist mittlerweile schon eine Tradition, dass ich auf Buchmessen, nicht nur in Leipzig, Autoren oder Autorinnen ganz neu für mich entdecke. Im vergangenen Jahr war das an dieser Stelle Bettina Belitz, von der ich zwar gehört hatte, die mir allerdings noch nicht buchig über den Weg gelaufen ist. Während der diesjährigen Buchmesse in Leipzig habe ich im Theaterhaus Schille wieder eine tolle Autorin für mich entdeckt, die ebenfalls Fantasy für junge Leser schreibt, die mit ihrem sehr angenehmen und fantasievollen Schreibstil mich ähnlich gut aus dem Alltag mitten in ihre Geschichte entführen kann. Mechthild Gläser ist 1986 in Essen geboren und hat neben Politik auch Geschichte und Wirtschaft studiert. Sie lebt und arbeitet auch heute im Ruhrgebiet und genießt beim Finden neuer Inspirationen gern eine Tasse Pfefferminztee.
In ihrer Geschichte um Emma, die in ihrer Schule ein geheimnisvolles Buch entdeckt, das für einigen Wirbel sorgen wird, beschreibt sie sehr eindrucksvoll das Leben auf einem Eliteinternat, bei dem allerdings nicht nur die Reichen und Schönen ihren Weg ins Erwachsenenleben suchen. Wir lernen herzliche und zickige, aufgeschlossene und verschwiegene Typen kennen, erfahren von Freundschaft und Enttäuschung und lernen, dass nicht alles immer so ist, wie man selbst bisher geglaubt hat. 



Cover & Klappentext: LOEWE VERLAG
Emma, der Faun und das vergessene Buch

Als Emma beim Aufräumen in der Bibliothek ihres Internats ein altes Notizbuch findet, denkt sie zunächst, es wäre eine Art Chronik der Schule. Aber es ist genau umgekehrt: Alles, was man in dieses Buch hineinschreibt, wird tatsächlich wahr.
Natürlich beginnt Emma sofort damit, den Schulalltag auf Schloss Stolzenburg ein wenig zu „korrigieren“. Doch nichts geschieht so, wie sie es sich gedacht hat. Zumal auch schon früher Chronisten das Buch genutzt haben. Zum Beispiel eine junge Engländerin, die Ende des 18. Jahrhunderts ein Märchen über einen Faun verfasst hat und später eine erfolgreiche Schriftstellerin wurde. Oder Gina, die vor vier Jahren plötzlich verschwand, nachdem sie ihre Geheimnisse der Chronik anvertraut hatte.
Als sich jetzt auch noch Ginas Bruder Darcy einmischt, ist das Chaos perfekt. Denn Emma und Darcy sind einander in herzlicher Abneigung zugetan – zumindest glauben das die beiden.